Informationstechnologie für Naturwissenschaftler



Da es seitens der Studenten einige Fragen gab und zum Teil gefragt wurde, ob und wie man die Dinge, die wir in der Übung unter Linux gezeigt haben, zu Hause unter Windows ausführen kann, möchte ich hier einige Hinweise dazu bereit stellen.

Anleitung für den Erwerb einer Mathematica-Lizenz (kostenlos)

Moritz Klammler hat unter Adresse http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~uscrl/data/chemistry/kit/itnw/mathematica/web/mathematica_setup.html eine Anleitung erstellt, wie man als Student kostenlos an eine Mathematica-Lizenz kommt.

Für alle Windows-Nutzer

Viele der Themen, die wir in der Vorlesung unter Linux behandelt haben, sind nicht auf Linux beschränkt.
Den gFortran-Compiler gibt es beispielsweise kostenlos (und quelloffen) auch für Windows. Eine Übersicht gibt es hier, unter http://gcc.gnu.org/wiki/GFortranBinaries#Windows gibt es direkt die Links zu den Downloads.
Auch LaTex ist nicht auf Linux beschränkt. Um es unter Windows zu nutzen, empfiehlt sich der Einsatz der Distribution MikTex (siehe http://miktex.org, aktuelle Version ist derzeit 2.9) und eines dafür angepassten Editors. Ich nutze TexNicCenter ( http://www.texniccenter.org), dieses kann ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden.
Schließlich gibt auch noch LyX, welches eine WYSIWIG-Oberfläche für LaTeX bereitstellt. Einige meiner Kommilitonen und Tutorenkollegen finden es toll, weil man sich keine LaTeX-Befehle merken muss, ich selber bevorzuge aber "richtiges" LaTeX.
Zum Thema molden unter Windows gibts unten Infos.

Linux

Linux gibt es in vielen Versionen bzw. Distributionen, die sich z.T. in der Zielgruppe, in der "Optik" und einigen Spezialitäten unterscheiden. Insbesondere gibt es viele auf besondere Anwendungsgebiete zugeschnittenen Versionen. Die Installation von Linux ist meist (allerdings mit der Gefahr von Datenverlust, wenn man nicht weiß, was man tut!) parallel zu Windows möglich, es gibt auch Distributionen, die ohne Installation z.B. von CD ausgeführt werden können.
In der Übung zur Vorlesung kommt OpenSUSE zum Einsatz: http://de.opensuse.org/
Als recht benutzerfreundlich beurteilt und vor allem für Einsteiger oft empfohlen wird Ubuntu: http://www.ubuntu.com Ubuntu lässt sich auch vom Installationsmedium ohne Installation ausführen, um es zu testen.
Zuletzt möchte ich noch auf die Distribution Knoppix (http://www.knopper.net/knoppix) hinweisen. Diese ist speziell auf den Einsatz von CD/DVD optimiert.

Molden

Die offizielle Molden-Homepage findet ihr unter http://www.cmbi.ru.nl/molden.
Moritz Klammler hat auch für Molden eine Anleitung verfasst: unter http://mklammler.wordpress.com/2011/01/31/installing-molden-on-64bit-ubuntu erfahrt ihr, wie ihr Molden unter einem aktuellen 64-Bit-Ubuntu installiert.
Falls ihr doch lieber Windows verwendet, lässt sich Molden auch zum Laufen bringen, allerdings nicht ganz trivial. Eine Anleitung gibts unter http://www.cmbi.ru.nl/molden/windowsnt95.html, die wichtigsten Punkte davon sind:
  1. Molden herunterladen: im Verzeichnis ftp://ftp.cmbi.ru.nl/pub/molgraph/molden/bin/Windows die aktuellste Version auswählen (derzeit ftp://ftp.cmbi.ru.nl/pub/molgraph/molden/bin/Windows/molden_windows_nt_95_molden5.0.zip, herunterladen und entpacken. Es muss nicht weiter installiert werden.
  2. Von http://sourceforge.net/projects/xming den XMing-X-Server für Windows herunterladen und installieren. Dieser muss laufen, damit Molden gestartet werden kann.
  3. Im Laufwerk C: die Verzeichnisse temp und tmp erstellen, sonst gibts evtl. Fehler
  4. Wenn der XServer läuft (kleines X-Symbol in der Taskleiste neben der Uhr), kann Molden mit der Datei gmolden.exe gestartet und dann (hoffentlich ;-) wie unter Linux verwendet werden.
Wie gesagt ist das nicht trivial, also kann es sein, dass es nicht klappt. In diesem Fall ist ein Blick in die genannte Windows-Anleitung ratsam.

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